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Autor Thema: UNIX auf dem PC: was gibt es da so ???  (Gelesen 6980 mal)
Thomas W.
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« am: 20. Oktober 2003, 23:22:01 »

Hallo an alle,

hab hier aus Hardwarerestbeständen (ASUS P2B-S, PIII @ 600MHz, 512MB RAM, 18GIG SCSI-HD, ELSA Erazor II) einen Rechner gebaut.

Da möcht ich gern UNIX installieren (nein, kein SuSE LINUX).

Was gibt es da so an UNIX für den "normalen" PC???
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Mood-Indigo - Das unabhängige Silicon Graphics User Forum
« am: 20. Oktober 2003, 23:22:01 »

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marty
Gast
« Antworten #1 am: 20. Oktober 2003, 23:27:56 »

Hi,

wenns kein Linux sein soll, dann probier mal die BSDs durch. FreeBSD, NetBSD und OpenBSD. Alle drei kannst du dir kostenlos runterladen (nicht GPL, sondern BSD Lizenz).
Ansonsten gibt es meines Wissens nach eine Solaris Version für den PC. SCO Unix gäbe es da auch noch, ich rate aber aus moralischen Gründen davon ab.
MINIX gäbe es da auch noch. AtheOS ist mittlerweile im Sande verlaufen, sah aber interessant aus...

marty
« Letzte Änderung: 20. Oktober 2003, 23:28:59 von marty » Gespeichert
SmellyCat
Gast
« Antworten #2 am: 20. Oktober 2003, 23:31:11 »

SCO Unixware z. B. oder aktueller FreeBSD (und vor allem umsonst) oder NetBSD.

mit Mach Kernel pur gäbe es noch NeXT Step und OpenStep aber NS 3.3 und Openstep 4.x gehen für Intel recht hoch weg (70 EUR +) und supporten kaum aktuellere Hardware.

Sol 9 gibt es noch kostet aber auch Geld und einen proglamierten Unix Nachfolger Namens Plan 9 von AT&T Bells.

Als "echtes" Unix kann man alle bezeichnen SCO ist halt das Urgestein muss aber nix heissen.

Es ist schwer zu sagen wie Unix im Handling aussehen zu hat - jede Firma hat da ihre eigene Philosophie, die Unterschiede sind riesig.

Aber als Abschluss: BSD ist das kostenlose, das aktuellste und in Sachen Apps das umfassenste. Wenn BDS würde ich für den Anfang zu Free BSD raten, ist am einfachten zu isntallieren und einzurichten.

bye
Mats
« Letzte Änderung: 20. Oktober 2003, 23:35:40 von SmellyCat » Gespeichert
Kathse
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« Antworten #3 am: 20. Oktober 2003, 23:44:25 »

Hallo Thomas, Hallo Rest,

An Unices für i386 fallen mir ein:

- SCO Unix (Aber das ist BÖSE, und du hast kein angenehmes Leben hier im Forum, wenn du das benutzt Grin Ausserdem kostet es IMO Geld.

- FreeBSD, NetBSD, OpenBSD, alle kostenlos, alle gut, alle ihre Stärken und Schwächen, alle OpenSource. Homepages jeweils www.<name>.org

- Solaris für Intel, wobei du deine Fragen dann besser in der Sonnenblende stellst.

gut, nach nochmaligem Sichten des Topics nun die Neuigkeiten Grin

Es gäbe da noch GNU Hurd. Aber das wird nächstes Jahr erst noch fertig gemacht. (Dazu mal googlen, nächstes Jahr ist da so eine Sache) Wobei das Konzept sehr interessant klingt.

Zum Autor von Minix hab ich auch noch einen Buchtipp, den ich dir mal leihen kann. Das ist nix Minix-spezifisches, aber man lernt ne Menge über Betriebssysteme und Unix im Speziellen.

HTH,

Gruß,
K
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Thomas W.
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« Antworten #4 am: 20. Oktober 2003, 23:52:23 »

Besten Dank schonmal.

Beim C&L Computer- und Literaturverlag GmbH gibt es folgendes Buch:

FreeBSD 5 - Installieren · Konfigurieren · Administrieren

http://www.cul.de/freebsd.html

Ist mit CD (brauch ich meine "Sonntags-Flatrate" nicht so strapazieren)

Kennt das jemand? Taugt das was?
Man hat ja gleich ein Buch dabei und steht nicht so im Regen.
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Mood-Indigo - Das unabhängige Silicon Graphics User Forum
« Antworten #4 am: 20. Oktober 2003, 23:52:23 »

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Kathse
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« Antworten #5 am: 20. Oktober 2003, 23:55:52 »

Nachtrag:

der Buchtipp ist
Andrew Tanenbaum
Moderne Betriebssysteme
ISBN 3-8273-7019-1
49,95 Euro

Das Buch war von Weihnachten 2002 bis tief in den April diesen Jahres meine Bettlektüre. Ich habs verschlungen und kanns jedem nur empfehlen.

Und noch zum eigentlichen Thema: Nur weil SuSE auch ein Linux ist, heisst das nicht, dass du mit einem anderen (richtigen Grin ) Linux nicht auch Spass haben kannst. Bei Debian, Slackware oder Gentoo Linux ist bestimmt gegenüber SuSE sehr vieles "unixoider", in das man sich einarbeiten kann.

Gruß,
K
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Kathse
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« Antworten #6 am: 21. Oktober 2003, 00:01:34 »

Ich schon wieder...

Ich würde im Moment noch zu FBSD 4.* raten, denn 5 ist so etwas wie der "Feature Stream", an dem aber noch gebastelt wird. Durch viele Debugsachen in den Binaries soll es auch um einiges langsamer gehen als 4.x.

Das erste Buch, was man zu FBSD lesen sollte ist http://www.freebsd.org/doc/en_US.ISO8859-1/books/handbook/index.html . Das gibt es auch auf Deutsch, und auch als pdf, wobei man immer auch die englische Version zur Hand haben sollte, weil nicht übersetzte Teile einfach nicht drin sind in der deutschen Fassung ;-)

Dann würde ich mal über Gedrucktes nachdenken.

So long,
K
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SmellyCat
Gast
« Antworten #7 am: 21. Oktober 2003, 00:03:24 »

Doppelter Nachtrag:

die FreeBSD Bible gibt es umsonst - bzw deren Inhalt - bei FreeBSD.org:
http://www.de.freebsd.org/doc/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/index.html

Bevor Du Dir ein Buch kaufst und es doch nix für Dich ist (BSD) nutz lieber das.

bye
Mats
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andreas@rootprompt
Gast
« Antworten #8 am: 21. Oktober 2003, 01:45:49 »

Xenix Grin

Ernsthaft, Solaris x86 oder FreeBSD. Oder auch Darwin
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SmellyCat
Gast
« Antworten #9 am: 21. Oktober 2003, 11:52:49 »

sind die mit (GNU-) Darwin schon weiter als vor ca 6 Monaten? Damals fand mein letzter Versuch statt und es wurde nur ein oder 2 UDMA 33 IDE Controller supportet, war nicht so toll, er fand keine HDDs Wink
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marty
Gast
« Antworten #10 am: 21. Oktober 2003, 13:47:40 »

Darwin ist GNU? Dachte das stammt von FreeBSD ab und ist somit unter einer BSD Lizenz?

marty
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SmellyCat
Gast
« Antworten #11 am: 21. Oktober 2003, 14:36:55 »

(GNU-) Darwin meint zweierlei:

einmal das Darwin das Apple im Zuge von OS X unter der BSD Lizenz als Development Produkte rausgibt [1]

zum anderen das Projekt GNU-Darwin welches von anderen Leute vorangeführt wird [2]

[1] http://gnu-darwin.org/
[2] http://developer.apple.com/darwin/
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Kathse
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« Antworten #12 am: 21. Oktober 2003, 15:04:42 »

Hi,

Darwin auf Intel ist wohl eher als Proof-of-Cocept zu sehen, damit Apple sagen konne "seht her, unsere Software ist portabel". So richtig benutzbar ist es, wie Mats ja offensichtlich schon festgestellt hat, nicht.

Darwin gehört eigentlich auf einen PowerPC und soll da auch richtig gut sein. Allerdings muss ein angebissener Apfel drauf sein, auf dem PowerPC, wenn zum Beispiel Motorola PowerStack draufsteht, wird das auch wieder nichts :-/

Gruß,
K
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andreas@rootprompt
Gast
« Antworten #13 am: 21. Oktober 2003, 18:29:29 »

keine Ahnung, hab das nur mal bei einem Bekannten auf einem PeeCee rennen sehen, da war's wohl brauchbar - aber auch erst nach ein wenig Bastelarbeit Wink

Ich mag nach wie vor Solaris und damit bedingt auch Solaris x86 - hab ich sogar auf dem DSL-Router mit 16 MB und Pentium 60 laufen *g* (don't try this at home, kids). An Solaris x86 gefällt mir die wirklich brauchbare Multiprozessorunterstützung, das letzte Mal als ich mich ernsthaft an UNIX auf dem PC versucht habe, hinkten da *BSD und Linsux deutlich hinterher.

Ansonsten freue ich mich immer wieder, von Darwin im Terminal begrüßt zu werden, aber das ist zugegebenerweise dann ein G3 Wink
« Letzte Änderung: 21. Oktober 2003, 18:30:45 von andreas@rootprompt » Gespeichert
SmellyCat
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« Antworten #14 am: 21. Oktober 2003, 22:12:54 »

Code:

Last login: Tue Oct 21 18:57:12 2003
Welcome to Darwin!
[Malphas:~] mats%


was SMP angeht... NetBSD hat auch einigermassen aufgeschlossen wie ich las und FreeBSD? Gab es da jemals Probleme? Meine alte Intellstation mit Dual PII schlug sich mit FreeBSD ganz wacker.

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