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Autor Thema: Jumper vs. Auto-ID-Set  (Gelesen 1066 mal)
Beth
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« am: 28. März 2004, 22:07:06 »

Kann ich einer SGI irgendwie mitteilen, daß sie keine Auto-ID-Platte sondern eine gejumpte HD auf einem Drivesled hineingeschoben bekommt (wobei der ID-Stecker lose bleibt)?
z.B. im Command Monitor mit setenv?

Es geht um Folgendes: Ich habe gestern fast Verzweiflungszustände bekommen, weil die Maschine (Indigo²), die ich gerade zusammenbaue, solange ich sie habe, stets  "check cable" anmahnt, was auch immer ich mache. Inzwischen habe ich an dieser Maschine _alles_ getauscht außer dem Gehäuse (also Mainboard, Midplane, CPU und zuletzt habe ich ein anderes Folienkabel eingebaut.

Zuletzt habe ich mehrere Festplatten ausprobiert, mit der letzten gabs plötzlich keine Probleme mehr, die hat als einzige keine ID-Jumper sondern ist durchweg verkabelt. Nur brauche ich gerade diese wo anders!

Auf die Idee mit einer zu setzenden Variable komme ich deshalb, weil die Platten, die bei der einen SGI das "check cable" produzieren, also gejumpt sind, an meiner anderen Indigo² klaglos funktionieren.

Wer weiß Rat?

Und wozu ist eigentlich der Metallklotz an dem SCSI-Folienkabel?
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Im richtigen Leben kommen die Hubschrauber ja doch nie rechtzeitig. (Isabel Allende)
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« am: 28. März 2004, 22:07:06 »

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Christoph
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It must be user error.


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« Antworten #1 am: 28. März 2004, 23:10:06 »

Da müsstest Du noch erzählen, auf welche ID denn die Platten eingestellt sind, die diesen Fehler hervorrufen?

Das kleine bunte Kabel, das man an der Platte befestigt und das es der Indigo2 ermöglicht, die ID der Platte selbst einzustellen, muss nämlich nicht zwingend dran sein.

Die Backplane in der Indigo2 hat aber eine feste Einstellung, welche SCSI-ID an welchem Anschluss anliegt. Der Platte wird je nach Einschub dann die ID mitgeteilt.
Das kann man auch manuell erledigen.

Rechts unten ist Einschub 1.
Dort muss SCSI-ID 1 eingestellt sein.
Hier sitzt in der Regel die erste Platte.

Darüber die 2 und im 5,25"-Schacht die 3.

Solange diese IDs am Laufwerk eingestellt sind, klappt alles problemlos.

Der "Metallklotz" am Kabel dürfte wohl Ferrit sein, ein Metall das elektromagnetisch dämpfende Eigenschaften besitzt.
Es dient zur verbesserten Abschirmung.
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Viele Grüße
Christoph
Beth
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« Antworten #2 am: 29. März 2004, 02:09:33 »

Die gejumpten Platten sind schon auf ID1 gesteckt und klar, auch immer im untersten Schacht... Ich bin ja nicht ganz neu  Roll Eyes Wink

Eine dieser manuell gesteckten Platten versieht jetzt gerade klaglos ihren Dienst als Systemdisk auf der Maschine, auf der ich gerade tippe.. Dh. die ist eindeutig i.O., aber in meiner anderen I² heißt's dann "check cable".

Eine weitere ist auch gesteckt, war mal Systemplatte in einer I¹ - eingebaut heißt's "check cable" Cry

Die Auto-Platte ist eine Optiondisk, auto-set über drivesled - und kein Kabel-Error!  (Aber ich mag sie nicht in eine sys umbauen, weil ich sie für Backups und install brauche..)
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Im richtigen Leben kommen die Hubschrauber ja doch nie rechtzeitig. (Isabel Allende)
Ten Little Indians
Gast
« Antworten #3 am: 29. März 2004, 03:12:28 »


Zitat

Eine weitere ist auch gesteckt, war mal Systemplatte in einer I¹ - eingebaut heißt's "check cable" Cry


Wie ist der genaue Wortlaut der "check cable" Meldung?
Ich kenne eine solche Aufforderung bisher nur von Netzwerkproblemen (z.B. kein Kabel eingesteckt), dann steht da aber ganz klar "check Ethernet cable".

Das SGI sich die Mühe macht die Verbindung zu den ID-pins zu überprüfen kann ich mir nicht vorstellen. Da sind sicher auch nur für jeden Platz die entsprechenden Pins auf Masse gezogen. (Oder?)

Wenn es tatsächlich um das SCSI-Kabel geht, dann wohl eher um die Datenleitungen. Vielleicht ist das Kabel auf dem betroffenen Laufwerksschlitten nicht ganz in Ordnung?

Ich würde mal probieren das gejumperte Laufwerk und ein verkabeltes Laufwerk auf den Schlitten zu tauschen, also gejumpertes Laufwerk auf dem Laufwerksschlitten auf dem das andere Laufwerk funktioniert. Vielleicht läßt sich so das Problem einkreisen?

Gruß,
Andrew.

P.S. Ja, irgendwann mal komme ich dazu mich hier auch zu registrieren...
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Beth
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« Antworten #4 am: 29. März 2004, 15:13:22 »

Ja, mach das mal. Obwohl... wenn man einmal seine Daten ins Netz eingegeben hat, ist sicher, dass man sie dort niemals wieder rausbekommt.

So, das mit meinem "check cable" war wohl doch nur eine mechanisches, also ein Kontakt-Problem. Nach mehrfachem Umstecken, umjumpen, raus aus der Bay, rein in die Bay, tritt's plötzlich nicht mehr auf.. Darum kann ich auch den Wortlaut des Fehlers nicht mehr wiedergeben. (Irgendwie "check SCSI cable, replace Disk, CD-ROM or Floppy" oder so ähnlich)


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Achje, jetzt bin ich doch FullMember! Zeit, mein Account zu löschen und mich neu anzumelden, wie angekündigt Wink
« Letzte Änderung: 29. März 2004, 15:15:06 von Mr._Libelle » Gespeichert

Im richtigen Leben kommen die Hubschrauber ja doch nie rechtzeitig. (Isabel Allende)
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« Antworten #4 am: 29. März 2004, 15:13:22 »

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msalfer
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« Antworten #5 am: 29. März 2004, 16:55:39 »

Zitat

Der "Metallklotz" am Kabel dürfte wohl Ferrit sein, ein Metall das elektromagnetisch dämpfende Eigenschaften besitzt.
Es dient zur verbesserten Abschirmung.


Genaugenommen ist ein Ferrit kein Metall, sondern gesintertes Metalloxid. Hauptunterschied: Metall leitet Strom, Ferrit nicht.

Ferrite werden da verwendet, wo man hohe Induktivitäten (Spule) mit wenig Kabel schaffen will. Der Ferrit über dem Kabel wirkt wie eine Spule die auf jeder Ader einzeln eingebaut ist.

Und da so eine Spule hohe Frequenzen schlechter wie tiefe durchlässt, glättet sie die Signale. Und damit machen hochfrequente Einstreuungen dem Bus weniger aus, und nebenbei wird die Abstrahlung von hochfrequenten Signalen - wie vom Christoph gesagt - gedämpft.

Und man nimmt kein Metall, da dort wegen der Leitfähigkeit Wirbelstromverluste auftauchen.

So, jetzt reicht's aber wieder mit der Besserwisserei  Cool

cu,
Michael
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Rainer
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« Antworten #6 am: 29. März 2004, 21:44:05 »


Zitat

...
Das kleine bunte Kabel, das man an der Platte befestigt und das es der Indigo2 ermöglicht, die ID der Platte selbst einzustellen, muss nämlich nicht zwingend dran sein.

Die Backplane in der Indigo2 hat aber eine feste Einstellung, welche SCSI-ID an welchem Anschluss anliegt. Der Platte wird je nach Einschub dann die ID mitgeteilt.
Das kann man auch manuell erledigen.

Rechts unten ist Einschub 1.
Dort muss SCSI-ID 1 eingestellt sein.
Hier sitzt in der Regel die erste Platte.

Darüber die 2 und im 5,25"-Schacht die 3.

Solange diese IDs am Laufwerk eingestellt sind, klappt alles problemlos.
...


um das mal etwas zu präzisieren:

a) der I2 ist es egal, welcher Einbauplatz welche SCSI ID benutzt, solange keine ID Konflikte existieren (d.h. 0 ist für den Controller reserviert, andere Zuordnungen sind beliebig, solange keine IDs doppelt vorhanden sind)

b) die Voreinstellung der Backplane wird nur wirksam, wenn man auch den kleinen Stecker des drive sled auf die ID pins der Platte aufsteckt und das auch richtig herum (die Hersteller verwenden teils unterschiedliche Zuordnungen - der gemeinsame Anschluß kann die untere Reihe sein oder die obere und die pins können aufsteigend oder absteigend benutzt sein). Wenn man den kleinen Stecker nicht benutzt, sondern Jumper setzt, dann hat die Platte auch diese ID, egal in welchem Platz man sie einschiebt.

c) die default-ID für die Platte von der gebootet wird ist ID=1. Man kann aber in den PROM-Variablen jede beliebige Zuordnung treffen. Die I2 bootet dann auch klaglos von jeder anderen ID, auch von einem externen Gehäuse.

Rainer
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Beth
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« Antworten #7 am: 30. März 2004, 02:38:14 »

Damit haben sich meine Fragen restlos geklärt  Smiley
Es gibt also keine PROM-Variable für ID-Zuweisung an/aus, entweder geschiehts automatisch oder ich setze meinen Willen darüber.

Danke soweit.
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Im richtigen Leben kommen die Hubschrauber ja doch nie rechtzeitig. (Isabel Allende)
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