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Autor Thema: Linux - SGI O2  (Gelesen 8278 mal)
starquake
Gast
« Antworten #15 am: 23. Oktober 2005, 18:55:51 »

Eben ! Grin

Ähem (räusper) - nun macht doch den armen Linus nicht so schlecht  Wink
oder ist hier noch jemand, der IRIX ernsthaft OHNE bash betreibt ? (oder xmms oder gcc oderoderoder blabla..
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Mood-Indigo - Das unabhängige Silicon Graphics User Forum
« Antworten #15 am: 23. Oktober 2005, 18:55:51 »

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Brombaer
Mood Guru
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Offline Offline

Beiträge: 938



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« Antworten #16 am: 23. Oktober 2005, 19:13:04 »

oder ist hier noch jemand, der IRIX ernsthaft OHNE bash betreibt ? (oder xmms oder gcc oderoderoder blabla..

Meld  Cool

tcsh, CC, python und scons reichen mir völlig aus

Matthias
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When you think you've got everything under control, you're driving too damned slow
hsiegel
Gast
« Antworten #17 am: 18. November 2005, 23:15:55 »

Gentoo läuft einigermaßen gut auf meiner O2.

Du solltest idealerweise 256MB Ram haben. Bei mehr Speicher kommt es zu leichten Performanceeinbußen, weil das System auf Highmem zugreifen muß. Weniger Speicher ist nicht ratsam, da gcc ansonsten überraschende Ergebnisse erzeugen könnte...
Desweiteren eine FP mit wenigstens 4G, oder eine entsprechende NFS-Partition.
Für die Baseinstallation des Systems benötigst Du ferner einen Monitor, der sich direkt an den VGA-Ausgang anschließen lässt, denn ein 1600SW wird nicht direkt von der Boot-CD unterstützt.
Und last not least: gute Nerven und viel Zeit. Bis X11 läuft dauert es für gewöhnlich ca. 3-7 Tage (Stage 3 Installation).

Wenn Du die Hürden der Installation überstanden hast, wirst Du folgendes feststellen:

- X11 läuft, aber auf einem 1600SW mit 1600x1024 nur mit 15bit, weil das fb-device nur 4MB verwalten kann.
- KDE läuft, aber Du bekommst einen langen weißen Bart bei der Bedienung.
- XFCE4 läuft recht flott, mag aber nicht jeder... (ich habs, weil KDE wirklich langsam ist)
- Firefox läuft nicht, weil der MIPS Code darin vergurkt ist. Desweiteren ist es wohl so, daß die Toolchain bei Gentoo deutlich anderen Code erzeugt, als vom Mozilla-Team erdacht.
- Konqueror als Ersatz für FF ist zwar mies, aber er läuft.
- Xchat bzw. KVirc laufen beide
- Xmms läuft, aber Du hörst nichts, weil der Soundchip der O2 (bisher) nicht unterstützt wird.
Eine PCI-Soundcard läuft aber auch nicht, weil PCI auf der O2 nur schlecht, und 64bit Modules fehlerhaft unterstützt werden.

Was das VICE-System der O2 angeht: vergiss es.

Letzter stabiler Kern bei Gentoo ist 2.6.13-4-mipscvs20050914
Der 2.6.15 hat laut Changelog einige interessante Bugfixes die mips betreffen, ob damit allerdings das Soundkartenproblem behoben ist, weiß ich nicht.

Solltest Du noch weitere Fragen haben, dann her damit.

Grüße,
Harry
« Letzte Änderung: 19. November 2005, 00:11:10 von hsiegel » Gespeichert
Tom99
Gast
« Antworten #18 am: 24. November 2005, 11:54:32 »

Hallo

Zu Debian sarge: hab mir mal die Installation von Debian angeguckt.

Is nich ganz einfach das Ding zu booten aber dann läufts ganz gut durch(Voraussetztung: Internetverbindung)
 
Allerdings grieg ich das mit dem Bootloader noch nich hin.

Mein Problem:

Nach der Installation des Basissystems ist die Festplatte unter dem Ordner /target eingebunden.

Diese soll man dann chroot /target --> also zum neuen / root-ordner machen und dann den bootloader arcboot nachinstallieren

apt-get install arcboot

Das klappt nicht da er  das bterm nicht mehr findet.

Dieses liegt vor dem chroot in /usr/bin

Vielleicht blickt da ja jemand durch  ..... ansonsten schreib ich mal weiter wenns läuft.
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hsiegel
Gast
« Antworten #19 am: 24. November 2005, 17:26:25 »

Kennst Du schon http://js1.kicks-ass.org/~js1/debianO2.html ?

Ich verstehe noch nicht so ganz, wofür Du bterm benötigst?! Haste keinen Monitor an Deiner O2?

Grüße, Harry

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Mood-Indigo - Das unabhängige Silicon Graphics User Forum
« Antworten #19 am: 24. November 2005, 17:26:25 »

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Tom99
Gast
« Antworten #20 am: 25. November 2005, 09:27:27 »

Ja klar - danach habe ich ja gearbeited. Grin

Es klappt auch bis zu dem Teil wo man "chroot /target" macht und danach "apt-get install arcboot"

Daraufhin gibts die Fehlermeldung das er arcboot nicht configurieren kann und dafür "bterm" bräuchte.


Daraufhin ist mir aufgefallen daß bterm noch aufrufbar ist bis ich den "chroot /target" mache.
Es liegt dann unter /usr/bin und somit im Path

....?
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hsiegel
Gast
« Antworten #21 am: 25. November 2005, 13:09:26 »

Ich möchte erstmal vorausschicken, daß ich Debian nicht kenne. Davon ab, sollte unter /target nach meinem Verständnis das neu eingerichtete (Basis)System liegen. Entweder, die Installation der Basisdateien war fehlerhaft, oder bterm ist in der Basisinstallation für MIPS vergessen worden. Unabhängig davon würde ich einfach alle fehlenden Dateien von /usr/bin nach /target/usr/bin kopieren und dann chrooten.

Grüße,
Harry
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Tom99
Gast
« Antworten #22 am: 25. November 2005, 13:31:39 »

Ich habs
Nachdem man den chroot vollzogen hat muß man im Environment noch die alte TERM Variable neu setzen.
Ich hab's -weil "unexport" nicht geht- uneleganterweise so gemacht:
-->export TERM=
und das einfach leer gelassen  Roll Eyes
Sicherheitshalber auch mal
-->cat /etc/arcboot.conf      ---- bei mir stand es auf /dev/sda2    Ändern aud sda1

Jau das wars PROM noch einrichten und so  Grin

(bei mir booted er schon allerdings panict der kernel nach n'paar Zeilen- no partition found...
...grieg ich aber irgendwie noch hin. )  Huh
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Tom99
Gast
« Antworten #23 am: 29. November 2005, 09:53:10 »

...war dann auch sda1...

wichtig ist noch das ihr nach dem /chroot target noch
mount /proc macht.

Ansonsten installiert apt-get install arcboot den arcboot.ip22 (für die indy)
Ihr brauch aber arcboot.ip32

System started und läuft auch echt gut/stabil.
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