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Autor Thema: Gentoo Linux  (Gelesen 4997 mal)
Galahad
Gast
« am: 14. August 2005, 00:09:53 »

Ich installiere gerade gentoo auf meiner Indigo2 Impact. Etwas umständlich (wegen R10K speculative Store Nebenwirkungen), aber geht.

Inzwischen ist linux am besten unterstützt auf den SGI Maschinen, es gibt sogar einen Framebuffer Treiber für die Impact Karten. Für einen OpenGL Treiber wird noch Doku gesucht. Sowas hat hier nicht zufällig jemand?
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Mood-Indigo - Das unabhängige Silicon Graphics User Forum
« am: 14. August 2005, 00:09:53 »

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Brombaer
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« Antworten #1 am: 14. August 2005, 07:46:21 »

Inzwischen ist linux am besten unterstützt auf den SGI Maschinen

Naja, Du willst damit doch nicht sagen, dass Linux auf SGI Büchsen mittlerweile besser als IRIX läuft Roll Eyes

Matthias
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Galahad
Gast
« Antworten #2 am: 14. August 2005, 14:58:18 »

Nein, aber Irix gibts ja keine Updates mehr für meine Indigo2 seit 6.5.22, und die Softwarelage ist auch ziemlich schlecht.

Ich meinte natürlich, von den nicht Irix Betriebssystemen ist inzwischen Linux am besten (weil da am meisten Arbeit reinfließt, die Octane wird recht gut unterstützt).
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MADze
Gast
« Antworten #3 am: 15. August 2005, 11:16:13 »

Moinsen,

also ich tu mir garantiert kein Linux auf ner RISC Machine an. Das vom Hersteller gelieferte OS iss doch immer die bessere Wahl was Performance und Hardware UNterstüzung anbelangt.

Wozu einen alten, stromfressenden Hobel, wenns mit nem PC wesentlich leichter geht?

Gruss Matze
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Hamster
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« Antworten #4 am: 15. August 2005, 13:30:11 »

Ahoi !

also ich tu mir garantiert kein Linux auf ner RISC Machine an. Das vom Hersteller gelieferte OS iss doch immer die bessere Wahl was Performance und Hardware UNterstüzung anbelangt.
Auf meiner XP1000 Alpha läuft RedHat / Debian ganz ordentlich !
Ein Versuch mit Gentoo steht demnächst an ...

bis denne ...
 Thomas
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Mood-Indigo - Das unabhängige Silicon Graphics User Forum
« Antworten #4 am: 15. August 2005, 13:30:11 »

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Thomas W.
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« Antworten #5 am: 15. August 2005, 17:15:38 »

Sollte LINUX auf der OCTANE irgendwann mal vernünftig laufen, so werde ich mir das auch mal installieren (lassen  Wink).

Man sollte auch mal einen Blick über den IRIX-Tellerrand wagen (meine Meinung).

------------------------------------------------------
edit: wegwn Rrähdszreipunk
« Letzte Änderung: 16. August 2005, 15:46:34 von Thomas W. » Gespeichert

Galahad
Gast
« Antworten #6 am: 16. August 2005, 13:08:42 »

Das Problem ist für mich die Anwendungslage mit Irix, und wenn man dann etwas dazukompilieren will, dann wirds immer gleich arg schwierig.

Ich hoffe nur mal daß es bald einen OpenGL Treiber für linux und die Impact Karten gibt, das neue Gnome läuft nämlich via GTK+ 2.8 und Cairo/glitz direkt über OpenGL, das dürfte dann auf den alten SGI Kisten ziemlich vorwärts gehen.
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Brombaer
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« Antworten #7 am: 16. August 2005, 13:33:28 »

Das mit der Beschleunigung würde ich abwarten, ich vermute mal da werden viele Texturen verwendet, da siehts auf SI und Konsorten eher ganz ganz schlecht aus. Mach IMHO erst auf ner O2 bzw. Octane V-Pro und natürlich Onyx Sinn. Aber ob es jemals einen OpenGL Treiber geben wird  Roll Eyes

Matthias
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When you think you've got everything under control, you're driving too damned slow
Galahad
Gast
« Antworten #8 am: 16. August 2005, 14:28:37 »

Nach dem Lesen des Nekochan Forums denke ich, daß das gut aussieht. FB Support für Impact gibt es schon, an OpenGL wird gearbeitet. Und wenn die Impact auf der Octane geht, dauert es nicht lange, bis die Impact auf der Indigo2 auch geht.

Das mit den Texturen ist allerdings ein Punkt, über den ich auch schon nachgedacht habe. Vielleicht muß ich dann doch in eine Grafikkarte mit TRAM investieren.
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Galahad
Gast
« Antworten #9 am: 17. August 2005, 00:05:12 »

So weit so gut, ich habe es geschafft, die Indigo2 Linux booten zu lassen mit Framebuffer Console, unglücklicherweise hatte ich im Kernel vergessen, tmpfs zu aktivieren, deswegen bin ich noch nicht richtig im OS gewesen.
Außerdem hat die Maschine einen ziemlichen Hang zu Kernel Panics, jetzt frage ich mich, ob das mit dem gcc und -mip28-cache-barrier alles richtig gelaufen ist.
Sobald das System zu Ende bootet, werde ich da nochmal genauer nachschauen müssen. Die Gentoo LiveCD lief nämlich sehr stabil, das sollte selbstkompiliert auch zu schaffen sein, bloß dauert das immer so lange Sad .
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Galahad
Gast
« Antworten #10 am: 18. August 2005, 13:25:01 »

Nun bin ich schon deutlich weiter, die Maschine läuft mit Framebuffer und serieller Konsole völlig stabil, ich habe nur noch Probleme mit dem sgiseeq Treiber und EISA Support.
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Galahad
Gast
« Antworten #11 am: 20. August 2005, 19:48:15 »

So, nun bin ich beim gnome installieren, dann werde ich mich mal an X über fbdev versuchen. Die Maschine ist komplett stabil, keine Bus Errors mehr, mit dem 2.6.12-rc2-mipcvs Kernel plus die Patches von Peter Fuerst für den IP28 support. Ebenso ein mit IP28 Support gepatchter gentoo gcc 3.4.4.
EISA und sgiseeq geht mit den pf patches nur, wenn man sie direkt in den Kernel einbindet, also nicht als Modul, dann aber läuft zumindest der sgiseeq zuverlässig, vor dem EISA hatte ich noch etwas Angst und wollte auch im Falle des nichtfunktionierens den Kernel nicht nochmal rekompilieren, das dauert immerhin 2 Stunden, beim kompilieren meldete er nämlich eine Menge Typenfehler bei Integer -> Pointer casts, was sich für mich stark nach nichtexistentem 64 Bit Support anhörte, also hab ih das erstmal gelassen.
Nachteilig an gentoo ist leider, daß man alles selbst kompilieren muß, und die Indigo2 kein Rechner ist, den man mal so unauffällig nebenher laufen läßt, dazu braucht sie zu viel Strom und nach ein paar Stunden ist sie auch zu laut dazu. Vorteil ist natürlich, daß gentoo das einzige Linux, oder genauer das einzige OS außer Irix überhaupt ist, das den IP28 unterstützt Smiley .
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Thomas W.
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« Antworten #12 am: 20. August 2005, 20:27:04 »

Hört/liest sich bis jetzt alles sehr interessant an.

Kommt für mich wahrscheinlich nicht in Frage, da ich es nicht so mit dem Kernel compilieren habe.

Mein OS muss fertig auf der CD kommen  Grin

@ Galahad: Oder kannst Du eine Indigo2-Linux-CD fertig machen, mit der ich nach wenigen klickediklicks ein Linux auf der Indigo2 habe?  Wink

Mach mal in Ruhe weiter und liefer irgendwann Screenshots nach. Danke!!!
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Galahad
Gast
« Antworten #13 am: 21. August 2005, 16:03:50 »

Das ist alles schwierig, Kernel gibts nur mit modulen, das ist alles zusammen recht groß.

Ansonsten
http://dev.gentoo.org/~kumba/mips/releases/n32-stages/stage3-mips4n32-2005.0.tar.bz2
http://dev.gentoo.org/~kumba/mips/releases/livecd-rc4/sgimips-livecd.img.bz2
und
http://www.longlandclan.hopto.org/%7Estuartl/gentoo/docs/index.php/gentoo-doc/en/handbook/handbook-mips.xml

und für den Kernel
http://home.alphastar.de/fuerst/download.html
http://www.longlandclan.hopto.org/~stuartl/mips-linux/sources/linux-2.6.12-rc2-mipscvs-20050424.tar.bz2
Von gentoo gibt es leider nur den install guide und keinen installer.
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pehy
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« Antworten #14 am: 28. August 2005, 12:35:57 »

Es ist wirklich erstaunlich, wie weit Linux auf solchen Nebenschauplätzen inzwischen ist! Ich wäre dann auch irgendwann mal an einer Live-CD für Indigo², Octane und O² interessiert. Grin Wobei eigentlich Irix + Freeware für diese Kisten ganz gut funktioniert.

Grüße, Peter
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