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Autor Thema: # 2 :) Welches Linux für uralt-Notebook ?  (Gelesen 4582 mal)
chrisindy
Gast
« am: 05. Januar 2006, 15:58:40 »

Hi,
Bekomme nen Uralt-Notebook für lau, konfig:
(ca)
133mhz
6gb hd
64mb ram

Nun wollte ich dort eigentlich nur bissl Textverarbeitung betreiben und mir dafür nen Linux mit nem kleinen Officepaket draufpacken. Anforderungen an das System wären eine sehr stabile Lauffähigkeit ohne viel Ram und Hd-Speicherbedarf und zu viel Schnickschnack. Ein Pdf-Reader zum laufen zu bekommen wäre trotzdem vielleicht nicht schlecht.

Hat jemand ne Idee? Auch wegen der Office Geschichte? Ich schätze Office macht dort eher schlapp, oder?

Grüße
Chris
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Mood-Indigo - Das unabhängige Silicon Graphics User Forum
« am: 05. Januar 2006, 15:58:40 »

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MADze
Gast
« Antworten #1 am: 06. Januar 2006, 13:38:08 »

Deli Linu und, Damm Small Linux wären gute Kandidaten.

Ein bissel Linux Erfahrung sollte man aber mitbringen
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Christoph
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« Antworten #2 am: 06. Januar 2006, 18:38:49 »

Also soo alt ist das ja nun auch wieder nicht. Aber es stellt schon eine Herausforderung dar, damit glücklich zu werden.

Mal unabhängig von einer Distribution liegt die Auswahl eher bei den tatsächlich installierten Komponenten.

Die verschiedenen Distributionen und auch die Einfach-Varianten wie Ubuntu & Co unterscheiden sich im Kern in der Konfigurationsmöglichkeit mittels mitgelieferter Tools und der Voreinstellungen in der graphischen Benutzeroberfläche, speziell KDE und GNOME.

Und hier liegt der Hund begraben - KDE und GNOME machen mit 64MB Ram wenig Spass wenn überhaupt.
Also sollte man sich einen anderen Windowsmanager auswählen.
Das dies geht, zeigt der Markt der Terminalserver und Thin-Clients. Diese Systeme bieten Linux im Flashrom mit oft nur 64MB Ram und haben natürlich bereits Desktop und Browser zur Verfügung.
Allerdings brauchen sich solche Systeme mit den Büroapplikationen nicht mehr selbst abzugeben, sondern lassen dieses auf dem Terminalserver und in dessen Ram ablaufen.
Koffice und Openoffice fallen bei der Auswahl wegen zuwenig Ram einfach aus.

Ähnlich wie bei Windows-Systemen sollte man sich in die Vergangenheit zurückziehen und statt XP und Office 2003 einfach nur Win98 und Office 97 einsetzen. Das lief da noch mit 64MB Ram und halbwegs ordentlich.

Suse liefert in seiner Distribution zum Beispiel Applixware mit. Dieses Officepaket ist durchaus empfehlenswert und begnügt sich mit weniger Speicher als neuere Pakete.
Suse lässt sich mit dem Paketauswahltool "yast" (nicht yast2 das automatisch bootet) sehr umfangreich zusammenstellen und auch sehr umfangreich einschränken.
Dazu muss man bei der Installation dieser Distribution die "Installation im Textmodus" wählen.
Dann kämpft man sich durch Tausende Pakete nachdem man sich zuerst für ein "Minimalsystem mit Office" entscheidet und kann dann auch gleich den Desktop auf X beschränken. Ein Windowmanager wie "fvwm95" ist auch noch im Speicher unterzubringen. Die "modernen" Desktops kann man sich getrost sparen.

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Viele Grüße
Christoph
o2noob
Gast
« Antworten #3 am: 07. Januar 2006, 10:17:04 »

oder du nimmst DOS   Cool

dann geht die kiste ab wie ein Rackete  Grin



aber sicher nicht cool genug  Grin
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Sparky
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« Antworten #4 am: 07. Januar 2006, 22:04:24 »

NeXTStep !
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Mood-Indigo - Das unabhängige Silicon Graphics User Forum
« Antworten #4 am: 07. Januar 2006, 22:04:24 »

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chrisindy
Gast
« Antworten #5 am: 08. Januar 2006, 23:24:13 »

NextStep? Werde ich nochmal "nachschlagen" Wink Des weiteren werde ich nochmal nach der genauen Konfiguration des Notebooks schauen wenn ich es habe und diese hier nochmal posten da es sich oben wirklich nur um schätzwerte handelt.. Smiley

Grüße
Chris
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chrisindy
Gast
« Antworten #6 am: 09. Januar 2006, 17:41:12 »

Hi,
Habe mich soeben mal umgeschaut und gesehen dass man die Suse9.2 Pro als 66mb Version herunterladen kann. Ich nehme an dass dies keinen Sinn macht da das Office-Paket wahrscheinlich nicht enthalten ist. Weiterhin frage ich mich, ob es überhaupt mit v. 9.2. genug Performance (trotz abspeckung) geben würde. Was meint ihr?

Gibt es noch etwas ältere Suse Versionen, die noch mit kompletten CD distros auskommen? Schätze nicht dass das Notebook nen Dvd Laufwerk hat Wink

Grüße
Chris

P.s. Welches Office würde man darauf anschließend laufen lassen?
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Christoph
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« Antworten #7 am: 09. Januar 2006, 20:23:55 »

Da brauchst Du keine ältere Distribution. Aktueller sind dabei ja primär der Kernel und diverse Hauptkomponenten.
Was Du davon installierst, bestimmst Du bei der Paketauswahl.

Es ist also kein Problem, wenn Du dir sogar Suse 10 oder OpenSuse installierst. Es gibt auch Boot-CDs die dann den Rest per FTP nachladen.
Applixware ist allerdings keine Freeware sondern ein Kommerzielles Produkt das Suse seiner Verkaufsversion mal beilegte. (Da hab ich gerade keinen aktuelle Stand)
Also Suse 9.2 ist vollkommen ok.

Du musst halt nur Abstand von einer Standardinstallation nehmen und dir selbst dein System zusammenstellen.
Knackpunkt ist die graphische Oberfläche. Die Windowsmanager von KDE und Gnome sind einfach zu aufgebläht für dein Schatzkästchen. Da bleibe also besser nur beim X-Server und einem alternativen Desktop, die es wirklich zu Hauf gibt.
Installier Dir einfach ein paar die Du dir anhand der Paketbeschreibung in Yast1 auswählst und dann stelle im täglichen Einsatz fest, welcher performanter ist.
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Viele Grüße
Christoph
Ebbi
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Ubergeek


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« Antworten #8 am: 09. Januar 2006, 22:45:27 »

oder du nimmst DOS   Cool

dann geht die kiste ab wie ein Rackete  Grin

aber sicher nicht cool genug  Grin
Mit Windows 1.0 bzw. 2.0 bist du an Coolness nicht mehr zu überbieten. Cheesy
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chrisindy
Gast
« Antworten #9 am: 10. Januar 2006, 15:52:05 »

Hehe.. Naja Windows 1.0.. hat das noch jemand von euch? =) Ich leider nicht Wink

Wegen der Suse Installation: Könnt ihr mir vielleicht grob sagen was ich getrost weglassen kann oder gibt es darüber vielleicht sogar schon publikationen?


Grüße
Chris
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chrisindy
Gast
« Antworten #10 am: 20. März 2006, 23:45:51 »

Hi,
Nun ein Feedback:
Nachdem ich mir das alte Notebook genauer angeschaut hatte und ich ausserdem noch ein paar sdrams (1*sd100 128mb, 1*sd100 64mb) gefunden habe, probierte ich aus diese in das Notebook einzusetzen, welches laut Handbuch nur SD-Module bis 64mb zulässt, nun gut: es läuft Prima ohne Beschwerden nun mit 192mb SDRam.. hier mal das Modell (im groben) für diejenigen welche dasselbe Anliegen hatten:
Highscreen Advanced
P1 Tillamook 200mhz

Nun habe ich mir ein Debian Linux draufgespielt (zwar von der Konfiguration schwieriger, gefällt mir allerdings besser) sowie den XServer und ein Blackbox Wm und die Kiste läuft recht flott, zwar nicht absolut flüssig, aber doch sehr akzeptabel.
Was leider etwas schade ist: Die Debian Packages hängen von der Aktualität etwas hinterher..aber nungut Smiley

Das nochmal dazu,
Eine Office Suite habe ich mangels Internet noch nicht ausprobiert, habe mir allerdings bei tuxhardware.com eine Wlankarte bestellt und bin gerade am versuchen, diese zum laufen zu bringen. (Bereitet mir leider noch etwas Kummer (wifi Treiber))

Viele Grüße und vielen Dank für die Ratschläge,
Chris
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Christian
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« Antworten #11 am: 14. Februar 2007, 20:58:07 »

ah cool highscreen laptops; die sin echt pro Smiley

hab au eins, ich habs "highscreen notebook" (also des modell hieß so); 150mhz (P1) / 16 mb ram; meins hat win 98 drauf und läuft mit office 97 ziehmlich stabil, außerdem hab ich miranda, winamp2,vanbasco, opera (ne alte version), ssh client, IE5 (für webseites, wo die opera version nimma ausreicht) ...


was habt ihr denn alles für ansprüche Huh

des reicht doch prima.....

des is mein neustes laptop des andere hat nur ca 60 mhz



christian

PS: zu windows 1.0 irgendwo hab ich windows 1.0 noch auf ner disktte, wenn ihr des wollt, kann ic mal nachsehen, ob die diskette noch lesbar ist......  (wegen alter)
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kasbah
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« Antworten #12 am: 16. Februar 2007, 00:56:21 »

Hmm, 200MHz, 192MB Ram ... damit la"sst sich doch schon recht gut arbeiten.
da fa"llt mir spontan KDrive ein, was aber in Xorg 7.1 integriert wurde. Hier ko"nntest du mal schauen, wie du eben KDrive und nicht den standardgrafikkartentreiber verwendest.
Als WindowManager kann ich XFCE oder IceWM empfehlen. Ich selbst benutze WindowMaker, obwohl ich 2GB Ram in meiner Linux Kiste habe. Der ist auch sehr Ressourcenschonend und erinnert an NextStep. :-)
Zum Texte schreiben kann ich AbiWord empfehlen und fu"r Tabellenkalkulation gnumeric. Beides recht ausgereifte Programme, die allerdings nicht solche Featuremonster wie MS Office oder OpenOffice.org sind und dadurch auch weniger Ressourcen beno"tigen.

Ich hoffe den ein oder anderen sinnvollen Tipp gegeben zu haben. ;-)
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