Also hier nochmal eine Zusammenfassung:
Am besten mit der Bootimage CD (ca. 20 MB) ein Grundsystem erstellen.
Dabei 3 Partitionen erstellen. 1. Prep Boot Image ca. 10 MB, 2. Linux Root Image Ext2, 3 Linux Swap Image
Wie Ihr die Aufteilt ist ja Eure Sache, es empfiehlt sich aber, die Swap Partition doppelt so groß zu wählen wie der vorhandenen Systemspeicher.
Die Prep Boot Partition ist wichtig, damit überhaupt erst gebootet werden kann. Laßt Euch von diversen Links und Info nicht in die Irre führen. Bootloader könnt Ihr vergessen. Yaboot läuft auf dem Powerstack nicht.
Ist das Grundsystem erstellt und Ihr bootet das erste mal in die neue Partiton, könnt Ihr direkt über dselect per apt-get ein Update fahren. Die Kernelversion auf der Boot CD ist 2.2.
Ich habe die Datei /etc/apt/sources.list direkt auf die SID (Unstable) Version geändert. Sieht dann so aus:
#blabla Unwichtig
deb
http://http.us.debian.org/debian sid main contrib non-free
deb
http://non-us.debian.org/debian-non-US sid main contrib non-free
Der Security Server ist oft down. WICHTIG ist eine schnelle Internetverbindung, also DSL.
Wollt Ihr lieber den woody (stable) oder den potato (älter) Stream einfach sid durch woody oder potato auswechseln.
Dselect ist wie Andreas schon sagte nicht sehr hilfreich bei der Auswahl passender Packete. Ich empfehle. Nach und nach installieren. Nicht 200 MB runtersaugen und dann merken das es nicht klappt. Dann irgenwann die aktuellen Kernelsources runterladen. Ich empfehle vorher mc (Midnight Commander) runter zu laden. Erleichter die Arbeit ungemein. Ist eben wie Norton Commander für Linux, nur besser.

Die Sources stehen jetzt in /usr/src als gepackte Datei (#.tar.bz2). Einfach mit mc auf die Datei gehen und Enter drücken. (Voraussetzung ist die Installation der verschiedenen Pack Libs). Dann die Kernelsources in /usr/src speichern.
In das Verzeichniss kernel.blabla gehen und mit make menuconfig, die menügeführte Konfiguration durchgehen.
Das Thema Kernel konfigurieren ist ein wenig umpfangreich, also im Netz suchen. Bei Wunsch stelle ich auch meine Config bereit. Nach der Konfiguration make dep aufrufen. Dann make zImage;make modules;make modules_install.
Jetzt habt Ihr unter /arch/(einbischen suchen) das boot Image (zImage.prep).
Den kann man nun mit dd if=zImage.prep of=/dev/sda1 in die Prep Boot Partiton laden (die muß bootable sein). Änderungen bitte immer mit cfdisk machen, fdisk zerhäckselt den Partiontable. Keine Angst, Andreas. Mein Fehler war das ich vorher mit fdisk an den Partitonen rumgemacht habe. Mit meinen neuen Kernel ist jetzt alles Palletti.
Ach ja, es gibt bei make menuconfig noch eine Variable in der man den Bootprompttext vorwählt, hier macht sich root=/dev/sda2 ganz gut.

Das kompilieren dauert ein wenig, aber so nach 20-30 min. ist der PPC damit fertig.
Bei den Grafikkarten sieht es so aus.
Cirrus läuft unter Linux, jedoch bekomm ich die Karte unter X-Windows nicht zum laufen.
S3 Trio, ohne ROM läuft bis zum Linuxbooten und dann BLACK SCREEN.
ET6000, ohne ROM null nix niente.
Matrox Millenium wird unser Favorit, soll am besten laufen. Unterstützung durch X-WIN soll auch gehen. Werde ich erst Testen können wenn die Karte da ist.

So mal wieder ein kleiner Roman.
