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Autor Thema: Indy pingt nich  (Gelesen 1411 mal)
proxima
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« am: 27. April 2008, 23:45:18 »

Erstmal hallo ans Board  Smiley

Ich will ne R4400 Indy direkt per Lan-Kabel mittels WinXP ins Internet bringen. Zu dem Zweck benutze ich den Software-proxy von AnalogX. Zuteilung der lokalen IP's ging ohne Probleme vonstatten. Die Indy hat 192.168.100.2, der Proxy entsprechend .1 Ich kann die Indy von aussen pingen. Lokaler ping geht auch, jedoch pingt die Maschine nich zum proxy. Irgendjemand ne Idee?

[Semi-OT]
Ich erlaube mir, das Board in höchsten Tönen mal zu loben  Grin Immerhin hab ich mit Eurer Hilfe schonmal ne 18GB UW reingefummelt und ein 6.5.1 draufgebügelt sowie ein serielles Kabel gebastelt (verbrannte Pfoten eingeschlossen...)
[/Semi-OT]

Die Indy soll nämlich schlussendlich ihr X11 exportieren. Aber der Weg ist ja das Ziel Grin
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« am: 27. April 2008, 23:45:18 »

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Christoph
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« Antworten #1 am: 28. April 2008, 00:19:43 »

Erstmal ist das Vorhaben ja in Zeiten preiswerter dedizierter Zugangsrouter nicht mehr der ideale Weg, aber immerhin kann ein Proxy ja noch mehr als nur Zugang gewähren.

Die Konfiguration der Indy ist vermutlich nicht vollständig.
Pingst Du eine IP oder einen DNS-Alias an?
Vermutlich eine IP, also die 192.168.100.1
Ist diese IP auch das Standardgateway der Indy?

Prüfe die Netzwerkmaske und das Gateway auf der Indy.
Dort liegt vermutlich der Fehler wenn sie zwar eingehende,
aber keine ausgehenden Verbindungen schafft.
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Viele Grüße
Christoph
proxima
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« Antworten #2 am: 28. April 2008, 01:26:37 »

Und sie pingt doch Grin. Und Windows war mal wieder schuld, weil die "Firewall" ICMP geblockt hat... Bloß darauf muß man erstmal kommen und das dann in dem Config-Wust auch noch finden.

Zum Thema Vorhaben: Wenn du mir erklären kannst, wie ich die Indy per Wlan einbinden kann, änder ich das sofort Grin. Und nen zweiten Hardware-Router stell ich mir ned hin. Abgesehen davon läßt sich die FritzBox schwerlich zu nem festen IP-Betrieb überreden. Dhcp mit IRIX soll ja ne Krankheit sein. Und Strippenziehen quer durch die ganze Wohnung is auch nich, der WAF geht dann nich nur gegen 0, sondern wird wahrscheinlich negativ  Wink
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markus
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« Antworten #3 am: 28. April 2008, 04:45:54 »

moin,

die wlan-bridge linksys wet-54g bringt fast alles mit einer ethernetschnittstelle schmerzfrei ans  wlan:

ibm-netvista-thinclient als mediablaeher mit xmms unter linux auf eingebauter cf-karte im bad:
http://markuss.org/pix/wlan-bridge.jpg

o2 ein stockwerk tiefer, als noch keine kabel verlegt waren:
http://markuss.org/pix/wlan-o2.jpg

gibts mittlerweile in der elektrobucht fast nachgeschmissen, gibt aber 3 versionen, wovon meines wissens erst ab der 2. wpa-verschluesselung geht.

funktioniert dafuer im gegensatz zu manchem anderen mist wirklich und dauerhaft zuverlaessig, auch durch betondecken und uebern hof und hat eine abschraubbare antenne (r-sma-buchse).
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cu,
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Christoph
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« Antworten #4 am: 28. April 2008, 13:35:33 »

Eine Wlan-Bridge für den Client-Mode habe ich noch bei mir rumfliegen.
Conceptronic C54APT (letzte Firmware für 108Mbit drauf)
Das Gerät ist Baugleich mit einem D-Link DWL-2100 und für 20 Euro isses Dir.

Dann brauch ich es nicht bei eBay einstellen.
Dazu noch eine zum 108er Modus passende PC-Card beiliegend.

Google mal nach der Modellbezeichnung und Du wirst rausfinden, das die Dinger
recht gefragt sind.  Smiley
Man kann per Telnet dem Funkmodul die Leistung erhöhen. Aber zurückhaltend, solange
das ungekühlt geschieht.
Im Test mit 300mW konnte ich mit einer Sony PSP noch 5 Häuser weiter Google starten.  Grin

Ergänzung:
Ach ja, eine FritzBox mit fester IP zu betreiben ist kein Problem.
Abgesehen davon kannst Du auch einfach der FritzBox eine IP aus dem Adressbereich des
Routers geben, der nicht vom DHCP-Server abgedeckt wird.
Eine FritzBox hat per default 192.168.178.1, der DHCP deckt 30 Adressen ab und folglich
ist oberhalb der 192.168.178.31 alles frei.
Du kannst also der Indy als IP etwa die 192.168.178.40 geben, als Gateway und auch als DNS-Server
die 192.168.178.1.

DHCP hab ich aber auch immer laufen lassen. Man sollte aber feste Leases nutzen und sich zumindest
die zugewiesene IP merken. Ändern tut sie sich ja nicht mehr.
« Letzte Änderung: 28. April 2008, 13:46:18 von Christoph » Gespeichert

Viele Grüße
Christoph
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« Antworten #4 am: 28. April 2008, 13:35:33 »

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proxima
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« Antworten #5 am: 28. April 2008, 13:48:00 »

Eine Wlan-Bridge für den Client-Mode habe ich noch bei mir rumfliegen.
Conceptronic C54APT (letzte Firmware für 108Mbit drauf)
Das Gerät ist Baugleich mit einem D-Link DWL-2100 und für 20 Euro isses Dir.

Dann brauch ich es nicht bei eBay einstellen.
Dazu noch eine zum 108er Modus passende PC-Card beiliegend.

Google mal nach der Modellbezeichnung und Du wirst rausfinden, das die Dinger
recht gefragt sind.  Smiley
Man kann per Telnet dem Funkmodul die Leistung erhöhen. Aber zurückhaltend, solange
das ungekühlt geschieht.
Im Test mit 300mW konnte ich mit einer Sony PSP noch 5 Häuser weiter Google starten.  Grin

Danke für das Angebot, aber erstens hab ich (unfreiwillig) kein Interesse  Wink und zweitens ist mein WLAN WPA2 verschlüsselt. Und für AES hat die INDY wahrscheinlich zu wenig Bumms dahinter, wenn sie auch noch X11 exportieren soll.

hmm, wenn ich 300mW auf die WLAN Antenne gebe, steigt mit der Amateurfunker von nebenan aufs Dach  Wink

Im Übrigen frage ich mich grade, wozu man im Bad nen Rechner braucht... Das sind wohl Sachen, die ich nie verstehen werde.
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markus
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« Antworten #6 am: 28. April 2008, 14:42:33 »

moin,

die verschluesselung macht die bridge selbst, die indy sieht nur eine (drahtlose) netzwerksteckdose.

gibt auch leute, die im auto nen pc haben - wenn (ukw-)radio nicht bis zu unanhoerbarkeit zusammenkomprimiert und reklameverseucht waere, taete es das auch.

wobei der thinclient kaum groesser ist ...
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cu,
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proxima
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« Antworten #7 am: 28. April 2008, 14:53:55 »

moin,

die verschluesselung macht die bridge selbst, die indy sieht nur eine (drahtlose) netzwerksteckdose.
Hmm, mal sehen ob ich den WAF dafür mit Charme erhöhen kann  Grin
Zitat
gibt auch leute, die im auto nen pc haben - wenn (ukw-)radio nicht bis zu unanhoerbarkeit zusammenkomprimiert und reklameverseucht waere, taete es das auch.

wobei der thinclient kaum groesser ist ...
da is was Wahres dran, aber ich halte mich nich mehrere Stunden täglich im Bad auf, so daß sich das nicht wirklich lohnt.(Meine Liebste übrigens auch nich). Ich bin immer der Ansicht, Maschinen laufen 24/7. Und da macht das im Bad keinen Sinn. Abgesehen davon ist die Kombination von Wasser, Kindern und Computern im Bad für den Computer ne tödliche Mischung  Wink
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jobeh
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« Antworten #8 am: 28. April 2008, 18:54:12 »

Hier tun es PowerLan Adapter. Was den WAF sind die nicht schlecht Smiley

Gruss
Joerg
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proxima
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« Antworten #9 am: 28. April 2008, 19:48:33 »

PowerLan hab ich mir schon überlegt. Was mich davon abhält, sind erstens der Preis und zweitens sind meine Schuko-Steckdosen als Ring verkabelt. Mein (bescheidenes) Physikwissen sagt mir, daß bei der Topologie die Datentransferrate extrem in den Keller gehen wird. Und drittens mag ich keine Spannungspitzen in meinem Netz haben, wenn ich den Toaster einschalte. (Schon zweimal is mir ein Rechner wegen Spannungsspitzen von außen abgebrutzelt. Ich trauere immer noch um meinen NexGen und meinen Quad Pentium Pro. Der Stromzähler scheint nicht wirklich zu trennen. Damals war wenigstens der WAF kein Problem, weil subject not available  Tongue). Bei Sternverkabelung sehe das anders aus, aber eh mein Vermieter das ändern wird, wirds 2050.
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markus
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« Antworten #10 am: 30. April 2008, 00:12:38 »

moin,

stromleitungen sind fuer datenuebertragung ungeeignet, weil nicht abgeschirmt:

http://www.muenster.de/~dl5qe/plc017.htm
http://www.muenster.de/~dl5qe/plc026.htm
http://www.darc.de/aktuell/plc/

fuer diesen zweck gibt es wlan und funktionierende geraete dazu.

inet-radio im bad: steht oben aufm spiegelschrank, entlueftung funktioniert und haustiere sind keine vorhanden. die dusche ist rundumverglast und weit genug weg, dass das teil nicht absaeuft.
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Principia Chaotica


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« Antworten #11 am: 30. April 2008, 11:38:47 »

Mmh, an der WLAN-Bridge hätte ich Interesse!
Hätte gerne ein VoIP-Telefon im OG, da ist noch kein KabeLAN gelegt...
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( while (!asleep()) sheep++; )
proxima
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« Antworten #12 am: 30. April 2008, 11:41:29 »

~snip~
stromleitungen sind fuer datenuebertragung ungeeignet, weil nicht abgeschirmt:

http://www.muenster.de/~dl5qe/plc017.htm
http://www.muenster.de/~dl5qe/plc026.htm
http://www.darc.de/aktuell/plc/

fuer diesen zweck gibt es wlan und funktionierende geraete dazu.
~snip~

Die Links sind mir persönlich zu politisch angehaucht. Ich habe keinerlei stichhaltige physikalische Erklärungen gefunden. Behauptungen, die man aufstellt, sollten auch beweisbar sein. Einzig der dritte Link bringt konkrete Messwerte, so daß man auch nachvollziehen kann, warum PLC abgelehnt wird. Die Verbindung zu Einschnitten in die Informationsfreiheit bedingt durch von PLC verursachter Störstrahlung halte ich für zu weit hergeholt, aber der Störeffekt ist unbestritten, wenn jedes Haus mit seinen Stromleitungen zur Rundstrahlantenne wird Wink. Mein Amateurfunkernachbar beschwert sich hingegen regelmäßig bei der RegTP wegen WLAN-Störungen, so daß meine Sendeleistung nur 50mW beträgt. WLAN ist also auch nicht der Weisheit letzter Schluß.
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Christoph
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« Antworten #13 am: 01. Mai 2008, 20:05:22 »

Alternativ gibt es ja Wlan im 5GHz Frequenzbereich.
Und 100mW Leistungsgrenze ist für 802.11 zugesichert.
Da kann er sich so lange beschweren wie er will.

Bis zu dieser Sendeleistung ist es lizensiert.

Den Effekt, eine fremde Wlan-Basis mit dem eigenen Signal zu überstrahlen, habe ich mit meinem Tuning-freundlichen Gerät bereits getestet.
24 Stunden nach einer Dauerbestrahlung mit 25db (300mw) auf Kanal 6 war dieser Kanal vollkommen unbelegt
in meiner Umgebung.
Die Firmware gestattet zwar einen db-Wert von bis zu 30 einzutragen, aber das wären 1000mw und das Gerät erzeugt damit ein zu starkes Rauschen, von der Abwärme ganz zu schweigen.
Eine vernünftige Datenrate ist so kaum zu halten, aber Wlan-Empfang in der näheren Umgebung kann die Nachbarschaft nahezu abhaken.

Hach, ich muss mal wieder BOfH lesen ...  Grin

Übrigens gibts zu der Leistungs- und Dämpfungsberechnung einen einfachen Rechner:
http://www.wlan-skynet.de/docs/richtfunk/rechner.shtml

WDZaphod, PN ist unterwegs.
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« Antworten #14 am: 02. Mai 2008, 09:25:33 »

moin,

wenn man ganz praktisch ein eingeschaltetes kurzwellenradio benutzt, braucht einem nichts theoretisch "politisch angehaucht" zu sein, dann hoert man den schmutz selbst.

5GHz: eigentlich ganz nett fuer weitere verbindungen, die stoerungssicher sein sollen. zum einen deshalb, weils in dem frequenzbereich maximal noch ein bisschen flughafenradar gibt und keine sonstigen geraete, wie im 13cm-ism-band, aber andererseits man die kaufbaren wlan-geraete fast an einer hand abzaehlen kann. deshalb sind diese auch noch nicht ganz so preisguenstig, wie die fuer 2,4 GHz ...
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